#32 Reha, Reformen & Rückenwind – Gesund durch 2026

Shownotes

„Frohes Neues“ klingt es quer durch das Studio – denn mit der ersten Tidentalk-Folge im neuen Jahr starten Wilhelm Loth und Ludger Abeln voller Energie ins Jahr 2026. Diesmal mit dabei: Dr. Norbert Hemken, Kurdirektor von Bad Zwischenahn und Vorsitzender des Niedersächsischen Heilbäderverbandes. Ein Mann mit viel Erfahrung, viel Herzblut – und einem klaren Blick auf die Chancen und Herausforderungen moderner Kurorte.

Natürlich geht’s zuerst um den Jahreswechsel: Während Wilhelm auf Norderney das Neujahrsschwimmen bestaunte und Ludger noch auf seine Mutprobe im kalten Nordseewasser hinarbeitet, erzählt Dr. Hemken vom „Anbaden“ im Zwischenahner Meer – inklusive Wels-Geschichten und sportlichem Jahresvorsatz.

Im Zentrum dieser Folge steht die Bedeutung der Heilbäder in Niedersachsen. Dr. Hemken erklärt, warum es wichtig ist, dass Kurorte wie Norderney oder Bad Zwischenahn stark aufgestellt sind – und was es bedeutet, wenn man das Prädikat „Heilbad“ trägt. Es geht um präventive Gesundheitsangebote, neue Rehabilitationskonzepte und um die Rolle der Heilbäder in der großen Krankenhausreform. Wer hätte gedacht, dass Thalasso bald bundesweit als Therapieform anerkannt ist – ein Erfolg, den auch Norderney entscheidend mitgestaltet hat.

Die Tidentalker räumen auf mit Vorurteilen („Kur ist doch nur was für Rentner“), zeigen die Vielfalt der Angebote auf und geben ganz praktische Tipps, wie eine ambulante Vorsorgeleistung beantragt werden kann – mit Zuschuss zur Unterkunft!

Ein spannender Austausch über Gesundheit, Politik, gelebte Prävention – und die Frage, warum man als Kurdirektor unbedingt 3,4 Kilometer schwimmen können sollte.

Der Tidentalk schwappt wie immer am ersten Freitag im Monat ans Festland. Also abonnieren, Glocke drücken und reinhören!

Fragen, Anregungen, Themenwünsche oder Freudenrufe an: marketing@norderney.de Aktuelle Infos und Podcast-Plattform: www.norderney.de

Norderney-Tidentalker:

Wilhelm Loth – Geschäftsführer der Staatsbad Norderney GmbH Ludger Abeln – Moderator, Sprecher, Autor und Vorstandsvorsitzender der Caritas Gemeinschaftsstiftung Osnabrück e. V. Gast: Dr. Norbert Hemken – Kurdirektor Bad Zwischenahn, Vorsitzender des Niedersächsischen Heilbäderverbandes

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00:00:01: Hey

00:00:01: Norderney, Teen Talk mit Wilhelm Loth und Ludgar Abeln.

00:00:17: Moin und hey Norderney, die erste Ausgabe im Jahr.

00:00:22: Was sagt man da?

00:00:26: Und ich glaube, das geht denjenigen, die jetzt heute in der Runde sind.

00:00:30: Genauso, dass sie sich freuen, dass es im Jahr ist, wo wir noch nicht wissen.

00:00:35: Was uns da wartet.

00:00:36: Aber ich gebe das erst mal weiter an den Co-Direktor Willem Lot.

00:00:39: Moin Wille.

00:00:40: Moin und God's Hanks, na joa, sagt man ja auch durchaus.

00:00:43: Der Guide, joa.

00:00:45: Ja, ich hoffe, dass alle unsere Zuhörer und Zuhörer in gut reingekommen sind ins neue Jahr.

00:00:50: Mein Gott, Ludger, zwei tausend und sechs und zwanzig.

00:00:52: Alter

00:00:53: Schwede, oder?

00:00:54: Ja, und wie wenig...

00:00:55: Ich weiß nicht ehrlich gesagt nicht, wo das Jahr geblieben ist.

00:00:56: Ich weiß keine Ahnung.

00:00:58: Kannst dir nicht sagen, wo es hier ist.

00:00:59: So weggeballert irgendwie, oder?

00:01:01: Ja.

00:01:02: Also, wenn das ja jetzt auch so schnell geht wie das letzte, dann sollten wir es intensiv nutzen.

00:01:09: Genau, werden wir auf jeden Fall machen.

00:01:11: Zumindest mit dem Podcast Hey oder Nein, denn da sind wir natürlich jeden Monat wieder am Start.

00:01:15: Wir haben auch diesmal einen Gast bei uns.

00:01:18: Und zwar ist das Doktor Norbert Hemken.

00:01:21: und was sich nach einem Mann im weißen Kittel anhört, da muss er schon mal selber erklären, was er genau ist.

00:01:25: Moin erstmal Norbert, schön, dass du dabei bist, auch dir ein frohes neues Jahr.

00:01:30: Ja, moin Ludger, moin Willem.

00:01:33: Ich freue mich, dass ich hier dabei sein kann und auch euch beiden ein frohes Neues.

00:01:38: Ja, die Frage ist, wer bin ich, glaube ich, ne?

00:01:41: Ja, genau.

00:01:42: Und wenn ihr habt wie viele?

00:01:43: Ja, richtig.

00:01:44: Also dem Grunde nach denke ich mal... Habt ihr mich hier eingeladen für dieses wirklich tolle Format?

00:01:52: Ich bin ja ebenso Fan des Northern High Podcasts und höre fast jede Folge, so darf ich das erste Mal hier mit dabei sein.

00:02:00: Ich würde vermuten, ihr habt mich eingeladen aufgrund eines Ehrenamtes.

00:02:04: Ich bin im Ehrenamt Vorsitzender des Niedersächsischen Highbederverbandes und ich muss sagen, in dieser Funktion habe ich Wilhelm Lot vor über zehn Jahren kennengelernt.

00:02:17: und ja damals war Wille mit Norderney noch nicht wieder Mitglied des Niedersächsischen Heibederverbandes, aber so haben wir uns kennengelernt.

00:02:26: Im Hauptjob bin ich Kurdirektor von Bad Zwischenahn und in dieser Funktion unter anderem und das ist vielleicht ein kleiner Unterschied zu Norderney in der Aufstellung.

00:02:38: Bin ich Geschäftsführer der Kurbetriebsgesellschaft, war zwischen an MBH und diese Gesellschaft ist Trägerin des Rehazentrums im war zwischen an und das ist unter anderem die größte Rehabilitationsklinik in Niedersachsen und eine der größten Europas.

00:02:55: Ja und von daher habe ich natürlich vielfältigste Schnittmengen zu Wilhelm und so bin ich glaube ich in euren.

00:03:01: Podcast hineingeraten.

00:03:03: Ja,

00:03:03: natürlich auch weil du ein netter Mensch bist, weil du gut reden kannst, also nicht nur deshalb.

00:03:06: Und weil wir uns natürlich auch schon ein bisschen länger kennen, vielleicht für die Zuhörerinnen.

00:03:10: denn nochmal ganz kurz, bei Zwischenahnen liegt wo und vor allen Dingen, du hast ja gerade gesagt, ihr seid die eine der größten Europas und wo liegt das ganz genau?

00:03:19: und wie viele Einheiten gehören dazu?

00:03:21: Wie viele Leute können bei euch tatsächlich eine Reha machen auf einen Schlag sozusagen?

00:03:26: Ja.

00:03:27: Also bei Zwischenahnen, wer es nicht kennen sollte, was natürlich außerhalb Niedersachsens durchaus mal der Fall sein kann, denn ich denke, der Podcast wird weltweit gehört.

00:03:36: Also bei Zwischenahnen liegt geografisch gesehen im Nordwesten Niedersachsens und verortet.

00:03:45: ungefähr auf dem Weg zwischen Oldenburg und Leer.

00:03:49: Also derjenige, der sich mit dem Auto Richtung Norderney bewegt, fährt an Bad Zwischenahn vorbei.

00:03:55: Es gibt mehrere Autobahnabfahrten.

00:03:57: Die Gemeinde hat rund dreißigtausend Einwohner und hat eine relative Alleinlage als hochpredikatisiertes Moor-Heilbad und Kneip-Kurort im Nordbesten.

00:04:09: Die nächsten Heibäder und Kurorte kommen dann ja an der Küste.

00:04:12: Von daher... Wer also zu den Inseln möchte, fährt normalerweise an uns vorbei.

00:04:17: und wenn wir über die Klinik sprechen, wir haben rund sechshundert stationäre Behandlungsplätze in der Klinik, in den Indikationen Neurologie seit Neuestem Phase C und Phase D, Orthopädie, insbesondere Anschlussrehabitation nach Gelenkersatz und Onkologie mit vielen Erkrankungsbildern, die sich darunter letztendlich dann auch verbergen.

00:04:44: Dann gibt es natürlich ambulantes Behandlungsangebot, wo dann letztendlich auch Patienten dabei sind, die mit der Verordnung des Arztes dann zu uns kommen und behandelt werden.

00:04:56: Also man kann sagen, dass wir rund tausend Patienten pro Tag bei uns auf dem Campus in Bad Zwischenahren haben.

00:05:03: Das ist eine ganze Menge.

00:05:04: Wir wollen natürlich gleich noch ein bisschen darüber reden, weil da gibt es richtig viel, was eigentlich viele Leute eigentlich, wenn sie zum Beispiel eine Reha beantragen oder wenn sie zu euch kommen, gar nicht wissen, was da eigentlich Sache ist.

00:05:14: Aber wir kommen erst einmal natürlich zum neuen Jahr.

00:05:17: Wie sie hören uns das erste Mal, da müssen wir natürlich, wir haben uns letztens mal verabschiedet, so mit Weihnachten und was es zwischen den Jahren und so weiter.

00:05:24: Da gehe ich erstmal an dich wieder.

00:05:25: Ich hoffe, dass du Weihnachten und Silvester sehr gut verbracht hast.

00:05:29: Ja, natürlich auf Norderney, wie es sich gehört.

00:05:33: Ich muss auch sagen, ich bin am liebsten auf Norderney zwischen den Jahren.

00:05:37: Ist immer eine super Stimmung da, ne?

00:05:38: Ja,

00:05:39: ist super.

00:05:39: Also das ist unvergleichlich, das muss man wirklich sagen, ist eine ganz besondere Stimmung.

00:05:45: Und ja, meine Kinder waren alle zu Hause zu Weihnachten.

00:05:50: Wir haben schön im Rahmen der Familie und mit Freunden gefeiert.

00:05:54: Zwischen den Jahren auch mal den ein oder anderen Glühwein am Winterzauber getrunken und ja auch die Norderneyer und Norderneyer getroffen.

00:06:05: Viele Gäste waren auf der Insel, wie es traditionell ist und auch viele, viele Stammgäste, viele Zweitwohnungsbesitzer, die dann doch so nach Weihnachten sagen, jetzt nochmal ein Tapetenwechsel, nochmal das Jahr schön ausklingen lassen.

00:06:20: Ja, und dann Silvester gefeiert hier auf der Insel, an der Morgen natürlich zum Anbaden.

00:06:27: Selbstverständlich.

00:06:28: Ich

00:06:28: hab dich wieder nicht gesehen, Ludger.

00:06:29: Ja,

00:06:30: deswegen, ich war ja leider nicht da.

00:06:31: Insofern, ich konnte schlecht aus meinem Urlaubdomizil, dann war kurz nach der Nei rüber.

00:06:36: Das hätte nicht funktioniert.

00:06:37: Ja, aber du

00:06:38: hast vor zwei Jahren schon angekündigt, dass du dich irgendwann in diese Fluten reinschmalst.

00:06:42: Das mache ich auch.

00:06:43: Er hatte die Paderose verlegt.

00:06:45: Nee, da habe ich auf gar keinen Fall.

00:06:46: Nächstes Jahr, dieses Jahr ist es ja schon wieder so.

00:06:50: Das ist immer nächstes Jahr, sagst du.

00:06:51: Das sind wir schon dieses Jahr.

00:06:52: Ja, genau, richtig.

00:06:53: Und insofern, ich war auch, ich gebe es zu als Zuschauer da.

00:06:59: Das sind ja mittlerweile Herrscharen, die da rein springen.

00:07:02: Also, da wird einem... Tausend

00:07:03: springen rein, nur siebenhundert kommen wieder raus.

00:07:06: Ja, das wäre nicht gut.

00:07:07: Also, da, also mal ganz ehrlich, herzliches Dank.

00:07:12: Danke schön.

00:07:13: an den Dealergie auf der Insel, die stehen ja immer dabei und sorgen dafür, dass wir es durchführen können bei Wind und bei Wetter, egal wie es ist.

00:07:23: Wie

00:07:23: es kommt.

00:07:24: Also

00:07:24: irgendwie kriegen wir es immerhin.

00:07:26: Und ja, und das hat auch dies Jahr wieder super geklappt.

00:07:30: Und ja, die Menschen waren einfach rund um zufrieden.

00:07:34: Und was wollen wir mehr als zufrieden ergibt?

00:07:36: Das ist richtig, mehr und zufriedenheit.

00:07:39: Wenn man jetzt so guckt, das ist ja ein Unterschied, glaube ich, zu bei Zwischen an Norbert, nicht also auf Norderney.

00:07:44: Da fahren sie dann alle so zu Weihnachten oder nach Weihnachten hin, bleiben dann meistens so bis kurz nach Silvester und fahren dann wieder zurück.

00:07:50: Haben eine schöne Zeit.

00:07:52: Es ist bei euch dann ruhiger, oder ist bei Zwischen aus in Hotspot, wo man sozusagen zwischen den Jahren nochmal richtig Gas geben kann und sich trifft und alles möglich unternehmen kann.

00:08:03: Ja, ich denke, das wird teilweise unterschätzt.

00:08:06: Bei Zwischenahnen ist ein neben dem starken Fundament als Gesundheitsstandort, auch ein starker Touristikstandort.

00:08:13: Über Zwischenahnen gibt es also rund eine Million Übernachtungen vom Landesamt für Statistik, etwas über So und von daher ist natürlich die Zeit Weihnachten zwischen den Jahren und Silvester auch Saison in Bad Zwischenahn.

00:08:32: und wer Anbaden nicht in der rauen Nordsee möchte.

00:08:37: Der kann das im Bad Zwischen-Ana-Meer tun.

00:08:39: Da gibt es auch, es gibt dort ebenso Unentwegte, die dann bei Wind und Wetter dort ins Wasser gehen.

00:08:46: Und so hat also auch bei uns das Neujahrs Anbaden stattgefunden.

00:08:50: Und es sind alle wieder aus dem Bad Zwischen-Ana-Meer herausgekommen.

00:08:54: Aber

00:08:54: Borges ist ja ein bisschen gefährlich mit dem Wels, mit dem Rieseltie, was da da rumschwimmen soll.

00:08:58: Das wollte

00:08:59: ich gerade ansprechen.

00:09:01: Der hat mich ja bei dem... bei unserem Querdurchsmeer aufbegleitet, wo ich als Co-Direktor seit dem Jahr auch jedes Mal durchs Zwischenanahmeer schwimme.

00:09:10: Er hat mich aber... Er war mir wohlgesonnen und ich durfte das Meer schwimmenderweise durchqueren und er hat mich nicht unter Wasser gezogen.

00:09:19: Gott sei Dank.

00:09:20: Gott

00:09:20: sei Dank.

00:09:21: Es ist sowieso die Frage von Fabelwesen.

00:09:24: Gibt es bei euch beiden die Vorsätze für dieses Jahr?

00:09:27: Ich weiß nicht.

00:09:27: Letztes Jahr hattest du meinen Vorsatz, dass du irgendwie einen Zucker komplett verzichtest.

00:09:31: Keine Ahnung, ob du das geschafft hast.

00:09:33: oder hast gesagt.

00:09:34: Nee, musste doch sein und deswegen mache ich das ja gar nichts.

00:09:38: Das war ja vorletztes Jahr.

00:09:40: Guck mal, so lange machen wir das schon.

00:09:41: Aber

00:09:41: ich habe ja jetzt das Vergleichsjahr gehabt und habe mir also für dieses Jahr vorgenommen, wieder auf Zucker zu verzichten.

00:09:47: Es wird deutlich besser bekommen.

00:09:49: Okay.

00:09:50: Und auch das Klamotten-Thema hatten wir ja auch schon mal.

00:09:53: Das

00:09:53: haben wir auch schon mal genommen.

00:09:54: Also auch da habe ich mir vorgenommen, also wirklich eine größere Distanz.

00:10:04: Zu

00:10:04: dem Außel hangt der tollen Geschäfte bei Ihnen.

00:10:06: Nicht

00:10:06: nur zum Verzehr, sondern überhaupt, was unser Kaufverhalten betrifft, sind wir ja durchaus eine Generation.

00:10:14: Gut, haben wir ja auch schon mal drüber gesprochen, die sich da so ein bisschen mal einschränken dürfte.

00:10:20: Also Bescheidenheit ist eine Ziel.

00:10:23: Weiter kommt man ohne ihr.

00:10:25: Genau.

00:10:27: Ich dreh's bei dir, Norbert, hast du dir was vorgenommen?

00:10:29: Außer, dass du dies ja wahrscheinlich wieder durch das Meer schwimmen wirst, durch das Batzischen oder mehr.

00:10:34: Ja gut, das ist ja kein guter Vorsatz, sondern das gehört ja zur Routine mit dazu.

00:10:38: und wenn ich, wenn das ein Vorsatz wäre, das steht eher in der Stellenbeschreibung des Kulirektors.

00:10:44: Ah,

00:10:44: okay, man muss nicht durchschwimmen können.

00:10:46: Ja, man

00:10:46: muss nicht durchschwimmen können.

00:10:47: Man muss die drei Komma vier Kilometer, denn das Dorf zwischendurch mehr, das muss man schaffen.

00:10:52: Ansonsten muss die Stelle neu besetzt werden, weil entweder der Wels zugegriffen hat oder

00:10:56: man nicht durchgebracht.

00:10:58: Aber auch bei uns, da muss ich sagen.

00:11:00: Da darf ich natürlich auch unserer DLRG danken, die das auf die Beine stellen und das mit Rettungsmitteln absichern.

00:11:07: Denn das, was du gerade Spaßenzahl übersagt, ist tausengehen rein, siebenhundert kaum raus.

00:11:12: Unsere schlimmer Anzahl ist ja auch vierhundertfünfzig in der Regel begrenzt.

00:11:17: Und die vierhundertfünfzig werden hinterher auch genau durchgezählt, denn die Klamottensäcke werden auf der anderen Seite gestapelt.

00:11:23: Und wenn da kein Klamottensack liegen geblieben ist, dann wissen wir, alle sind wieder raus.

00:11:27: Ja, alles gut.

00:11:28: So, aber gute Vorsätze.

00:11:31: Mein guter Vorsatz für das Jahr zwanzig, sechsundzwanzig ist, es alles so weiterzumachen, wie es zwanzig, fünfundzwanzig gelungen ist und das auf mehreren Gebieten.

00:11:42: Ihr wisst ja, dass ich sehr gerne Sport mache und ich hatte meiner Frau zum Nikolaus, denn sie hatte so ganz tolle, also da sind wir bei Shoppen Wilhelm.

00:11:53: mein sohn hatte sich so ganz tolle laufschuhe von gibt es sicherlich von unterschiedlichen herstellern aber die waren jetzt von brux und die haben eine sohle.

00:12:01: das sieht fast aus wie sprungfedern.

00:12:03: und dann meinte sie wenn ich die so sehe da könnte ich mich wahrscheinlich auch wieder motivieren mit den laufen anzufangen und sie ist tatsächlich Am dreißigsten Elften, das erste Mal gestartet und ist den ganzen Dezember, weil das erste Mal ist ja gar nicht das Schwierigste, sondern dran zu bleiben.

00:12:20: Ja,

00:12:20: mit einem Schweinerund überwinden, genau.

00:12:22: Ja, Schweinerund,

00:12:23: ganz genau.

00:12:23: So, und von daher... dort so weiterzumachen, aber auch auf der anderen Seite das Leben zu genießen und ebenso sozusagen Gutes für die Beschäftigten der Kurbetriebsgesellschaft hinzubekommen als Teamleistung.

00:12:38: Das sind so die Zielsetzungen, die wir haben und natürlich soll der HIV der Verband ebenso prosperieren zusammen mit dem genialen Vorstandsteam, was wir haben und unseren Mitgliedern wirklich sehr gut mitziehen.

00:12:49: Dann sag doch mal kurz, geniales Vorstandsteam, wir hören dazu.

00:12:54: Ja, insbesondere natürlich Wilhelm, der hier auch mit dort an der...

00:12:59: Hätte mich auch gewundert, wenn er dabei

00:13:01: ist, ganz genau.

00:13:02: Seit vielen Jahren und er hat sich ja gerade... auf dem letzten Bäder-Tag auch wiederwählen lassen als Vize-Vorsitzender, was für mich auch ganz wichtig ist, denn Norderney ist ja nun mal ein absolutes Schwergewicht bei uns auch im Verband und das gibt uns natürlich als Landesheibäderverband das notwendige Gewicht natürlich auch zusammen mit den anderen Destinationen, die mit dabei sind.

00:13:27: Denn eins muss man sagen, Wenn einige Werkschaft einen derartigen Organisationsgrad hätte, wie wir.

00:13:34: Also wir können sagen, wir haben eine noch höhere Beteiligungquote als die IG-Metall bei Volkswagen.

00:13:41: Und ich glaube, das ist ganz, ganz wichtig für unsere Interessen so.

00:13:45: Wer gehört ansonsten noch dazu?

00:13:46: Wir haben dort Herrn Schubert aus Bad Kürmont mit dabei, Martin Kaune aus Bad Salz-Dettfurt, die Frau Beimel aus Altenau.

00:13:56: Dann haben wir den Kollegen aus Cuxhaven jetzt neu mit dabei.

00:14:01: Jetzt muss ich mal überlegen, will der im Hilfen hier?

00:14:03: Habe ich jetzt alle schon aufgezählt?

00:14:04: Ja,

00:14:05: das waren alle.

00:14:06: Also niedersächsisch international.

00:14:08: Kann man sagen, vor allem wenn man das so sieht oder wenn ich das höre, auch Norbert, dann kann man schon sagen, es ist ja in alle Bereiche sozusagen vom Süden, in den Norden, vom Westen, in Osten, da ist alles dabei.

00:14:19: Wie viel Heilbär da gibt es denn jetzt, die sozusagen zu eurem Verband gehört?

00:14:22: Und du sagst ja gerade, das ist zum größten Teil, sind es ja alle mit dabei, sind alle abgedeckt, ne?

00:14:27: Ja, es sind es sind alle abgedeckt, nur wenn man über Zahlen spricht, ist das immer so eine Sache, denn wir haben Organisationen, die sozusagen wie zum Beispiel die OFI GmbH, was ja letztendlich dann ein sehr wertvolles Konstrukt für die für die Nordsee Inseln ist.

00:14:45: Die sieben Inseln haben sich dort zusammen getan und vor vielen Jahren die Geschichte kann, will er sicherlich besser erzählen als ich.

00:14:52: Wir haben uns und ich finde, das geht immer um Personen, um Persönlichkeiten und wie man dort zueinander steht und so haben wir es hinbekommen, dass wir eine sehr eingeschworene Truppe wieder geworden sind.

00:15:03: und insgesamt muss man sagen, fehlen uns nach jetzigen Stand.

00:15:08: lediglich zwei Hyperedikate, die in Niedersachsen als Hyperedikat ausgezeichnet sind.

00:15:14: Und wenn ich die Zahl richtig vor Augen habe, sind wir, ich meine zum jetzigen Stand, dreiundvierzig Hochpredikate in Niedersachsen und bis auf zwei.

00:15:23: die aber möglicherweise nicht mehr so lange Heilpredikats sind.

00:15:26: Das hat ja auch einen Grund.

00:15:27: Also wer eine Vertretung benötigt, der ist auch mit dabei.

00:15:30: Aber wenn du selbst Zweifel mit dir hast, bist du noch richtig in der Familie der Hochpredikate.

00:15:35: Denn was draufsteht, da muss ja auch was drin sein.

00:15:37: Ja, na klar.

00:15:39: Dann kann es natürlich sein, dass man dann abdriftet.

00:15:41: Von daher kann man sagen, dass diejenigen, die es überzeugt tun, zu einem Hundert Prozent bei uns im Verband sind.

00:15:46: Also Norbert hat gerade gesagt, William, es geht sozusagen, es ist eine Art Gewerkschaft.

00:15:50: Man kann es sich ja im Prinzip so vorstellen, dass diese Heilbäder in Niedersachsen, die sich da zusammengeschlossen haben zum Heilbäderverband, dass sie im Prinzip auch ein gemeinsames Interesse haben.

00:15:59: nämlich auf der einen Seite die Qualität zu erhalten oder zu steigern, auf der anderen Seite sich natürlich gegenüber Politik und anderen natürlich auch so zu verhalten, dass vielleicht das eine oder andere Mittel noch rüberkommt.

00:16:08: Also es braucht glaube ich schon eine starke Spitze und viele Mitglieder, damit auch die Wichtigkeit innerhalb zum Beispiel der Tourismus-Situation in den Niedersachsen auch mit berücksicht wird.

00:16:20: Aber vor allen Dingen glaube ich, ist es ja das Thema Heilbad, da steckt ja schon drin, dass es da unter anderem eben auch um Gesundheit geht.

00:16:27: Vielleicht kannst du das nochmal ein bisschen ergänzen, dass was Norbert gerade gesagt hat, was eint sozusagen diese ganzen Heilbäder?

00:16:35: Also vielleicht nochmal ganz vorne angefangen, er sprach ja auch von einem persönlichen Miteinander, dass also Menschen gut miteinander klarkommen und agieren.

00:16:46: Es ist einfach auch eine gute Grundvoraussetzung.

00:16:50: Und ich glaube im Moment haben wir ein Team im niedersächsischen Heilbäderverband, das sich sehr, sehr gut versteht.

00:16:58: Norbert hat das auch clever gemacht, also wir sind ja beide sportlich gern unterwegs.

00:17:04: Wir kennen uns zehn Jahre und bei der einen oder anderen Joggingstrecke, die wir dann mal zusammen zurückgelegt haben, ich erinnere mich, das war vor allen Dingen einmal den Cuxhafen, da waren wir dann auf den wildwiehenden Teichmitten im Winter und dann kam es eben dazu.

00:17:22: dass wir gesagt haben, okay, wir als ausphysische Inseln können uns vorstellen, zurück in den Schoß des Heilbederverbandes zu gehen.

00:17:30: Wir waren ja über fünfzehn Jahre nicht mehr in jeder sächsischen und auch nicht im deutschen Heilbederverband, weil wir die Strukturen für so verkrustet gehalten haben, weil wir gesagt haben, nach den damaligen Gesundheitsreformen ist man so aus diesem Jammerteil gar nicht wieder richtig rausgekommen.

00:17:49: Und alles war so rückwärtsgerichtet in den Diskussionen der Versuch, die alten Zeiten wiederzubeleben, dass eben dieses Morgens Tango abends Fango und die guten alten Zeiten, wo die Kurmittelhäuser noch aus allen Nähten gebrochen waren, waren einfach weg.

00:18:06: Und wir haben gemerkt, das ist eine gute Chemie.

00:18:09: Wir gehen in eine gleiche Richtung und sprechen auch die gleiche Sprache und müssen Kur-Reha.

00:18:16: Prävention einfach neu definieren, müssen das zeitgeistig ausstatten und müssen so ein bisschen aus diesem angestaubten Film wieder raus und müssen ganz neuen Film drehen.

00:18:30: Das gelingt uns immer mehr und Gesundheit ist ein Thema.

00:18:35: Wir sprachen ja über gute Vorsätze gerade Anfang des Jahres.

00:18:39: Jeder nimmt sich dann etwas vor für seine Gesundheit zu tun und dann kommen wir natürlich wieder ins Rennen.

00:18:46: Das sind die Heilmittel, gerade bei uns an Küste und auf den Inseln, aus dem Meer, schon ganz oft drüber gesprochen, mit Dr.

00:18:56: Raschke gehabt.

00:18:58: Da muss ich auch sagen, das ist auch vom gesamten niedersächsischen Heilwiederverband ungemein unterstützt worden.

00:19:05: Da haben wir uns auf einmal aufgehoben gefühlt.

00:19:07: Wir waren ja sozusagen eher so die Touristisch Ausgerichteten im niedersächsischen Heilbilderverband und wurden da auch gar nicht so viel vollgenommen, ihr mit eurem Talast so da.

00:19:21: Und Albert Hemken hat gesagt, nein, total wichtiges Thema, eine absolut wichtige Alleinstellung auch für unseren Heilbilderverband.

00:19:29: Also wir haben die Nordsee vor der Tür, wir haben die Gesundheit aus dem Meer, wir haben die gute Luft.

00:19:35: Und das wollen wir absolut begleiten.

00:19:38: Das wird ein Themenschwerpunkt für uns und er hat seinen Versprechen gehalten.

00:19:43: Das Ganze ist gemündet tatsächlich in einer Prädikatisierung.

00:19:48: Wir haben heute das Prädikat Nordsee-Heilbad und Talasso-Heilbad.

00:19:55: Und das differenziert sich auch, weil wir hier wirklich ganz klassisch mit den Inkridenzien des Meeresarbeiten mitschlägt, mit dem Meerwasser, mit der guten frischen Luft, mit der Alge.

00:20:08: Und da haben wir eine große Unterstützung gehabt im Niedersächsischen Heilwäderverband und auch beim Niedersächsischen Land.

00:20:15: Das muss man sagen, das Wirtschaftsministerium hat das begleitet und wir sind tatsächlich hier die Ersten in ganz Deutschland.

00:20:22: die das Prädikat nicht nur angestrebt, sondern auch umgesetzt haben.

00:20:26: Wir haben mittlerweile drei, vier Orte dieses Prädikat auch schon haben.

00:20:30: Norderney war ganz vorne mit dabei, Cuxhaven hat das, Borkum hat gerade die Anerkennung und auch Neu-Hallinger-Seal.

00:20:39: Und daran sieht man auch, dass das in Niedersachsen ein wichtiges Thema ist.

00:20:43: Und wir möchten es auch ausrollen, wirklich in die anderen Bundesländer, die meeresnah sind, Nordsee, Ostsee, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern.

00:20:54: Da kommen auch die ersten Anfragen jetzt schon her.

00:20:56: Wie habt ihr das hingekriegt?

00:20:57: Wie habt ihr das mit dem Land hingekriegt?

00:20:59: Wie habt ihr das mit eurem Heibäder-Verband hinbekommen?

00:21:01: Und das war Hand in Hand.

00:21:03: Und da schließt sich der Kreis dann wieder.

00:21:05: Wenn man sich gut versteht, kann man auch... Berge versetzen.

00:21:09: Vielleicht, Norbert, das war jetzt ja ein kleiner Lobeshymne auch von Willem.

00:21:13: Überhaupt nicht nur an deiner Arbeit, sondern auch an die Arbeit des kompletten Heibäder Verbandes.

00:21:17: Willem hat gerade von Verkrustungen gesprochen.

00:21:20: Was ist denn so anders geworden, dass es jetzt im Prinzip ja, sag ich mal, in der Moderne angekommen ist schon seit einigen Jahren?

00:21:29: Naja, dazu gehört ja, und das ist für mich im Mittelpunkt, dazu gehören die Personen.

00:21:34: Und deswegen war es ja auch so wichtig, dass wir zunächst einmal die entscheidenden Orte und die entscheidenden Personen, die für diese Orte stehen, wieder im Verband haben.

00:21:44: Das ist uns in Niedersachsen gelungen, denn als ich, denn ich komme ja aus, ja, ich kann jetzt nicht sagen, da ganz anderen Branche, also ich habe ja vorher siebenundzwanzig Jahre bei der AUK Niedersachsen verbracht, war dort in der Führungsebene, in der Topführungsebene tätig und habe dann für mich gesehen, dass es denn... Dort sind dann ja die Weiterentwicklungsmöglichkeiten dann auch irgendwo begrenzt.

00:22:07: So, dann kam mein Wechsel auf die Leistungserbringer-Seite.

00:22:11: und in den Tourismus muss ich ja sagen, denn für den Tourismus in Bad Zwischenahn bin ich über zehn Jahre zuständig gewesen.

00:22:18: Seit dem ersten Siebten haben wir das jetzt ja verändert, mein Gesellschafter.

00:22:23: hat unsere Unternehmen, die wir dort haben, neu aufgestellt und somit ist die Touristik seit dem ersten Siebten in den Händen von Christian Wanscher, der auch als langjähriger Gründungsgeschäftsführer vom Park der Gärten dort zuständig ist.

00:22:37: Wenn ich da so drauf gucke, dann muss ich sagen, das ist halt so der Punkt.

00:22:41: Die Personen, die du brauchst, müssen mit dabei sein und das ist ein Generationenwechsel, ganz einfach gewesen.

00:22:47: Und diesen Generationenwechsel haben wir, so darf ich auch sagen, von Niedersachsen mit dem gesamten Team, das wir dort haben.

00:22:54: Und das spielt Wilhelm eine sehr wichtige Rolle auch mit auf die Bundesebene auch gebracht.

00:22:59: Und ohne unsere Erfolge, unsere Strukturen, unsere Erfahrung mit den Prozessen, wenn wir das nicht nach Berlin transferiert hätten, wenn uns das nicht gelungen wäre.

00:23:09: dann

00:23:10: wäre TALASSO auch niemals in die sogenannten Begriffsbestimmungen bekommen.

00:23:14: Denn die sind Grundlage dafür, das ist quasi so das Qualitätshandbuch, dass es in immer wieder abgewandelter Formen seit eighteen oder zweiundneunzig gibt.

00:23:22: Also auf dieser Grundlage werden halt Heilwäder und Kurorte differenziert, predikatisiert und da ist es uns gelungen.

00:23:31: und so was dauert?

00:23:32: normalerweise würde ich zumindest mal sagen.

00:23:35: Dafür braucht es eigentlich zehn Jahre und wir haben es hinbekommen mit unserem Team hier in einer Gemeinsamkeit und auch und das war auch wichtig.

00:23:43: Das niedersächsische Wirtschaftsministerium hat da voll mitgezogen und hat sich dann, nachdem wir uns wirklich in einem Austausch und Diskussionsprozess befunden haben, dann so darf man sagen mit an die Spitze der Bewegung gesetzt und hat dafür gesorgt.

00:24:00: dass wir diesen Rückenwind auch nutzen konnten, um innerhalb von einem Jahr vom Einbringen dieser Idee bis hin zur ersten Zertifizierung und darauf folgend der staatlichen Prädikatisierung, was wir jetzt ja gerade erst vor einigen Monaten mit den Tenoren hier auch gefeiert haben, mit Tausenden von Zuschauern hier auf Norderney.

00:24:22: Dass das gelungen ist, ist ein wirklich sehr, sehr großer Erfolg und das bringt uns natürlich auch in die Ausgangslage, denn wir haben noch mehr vor und diese Erfahrung können wir natürlich nutzen.

00:24:34: Vielleicht können wir einfach nochmal aus Sicht derjenigen, die so eine coolen Anführungsstrichen beantragen bzw.

00:24:40: auch die in die Leistungen gehen, die bei euch angeboten werden.

00:24:46: Die Frage ist ja immer der Kosten.

00:24:47: Also wenn Norderney zu teuer wäre oder wenn die Einrichtung dort nicht werden, wäre die ersten nicht predikatisiert und zweitens wäre es ja auch so, dass die Leute nicht zu euch kommen würden.

00:24:59: Was macht denn das genau aus?

00:25:00: Vielleicht kann man das mal sagen, weil viele denken, oh cool, so Schweine teuer und eigentlich die Kurorte haben ja gar nicht so viel davon.

00:25:07: Vielleicht kann man damals ein bisschen mit Vorurteilen noch aufräumen.

00:25:11: Ja, wir haben ja ähnlich wie bei Zwischenan, auch sicherlich nicht in der Größenordnung von Betten, aber eben auch eine relativ große Klinik der deutschen Rentenversicherung, die ja auch, haben wir schon drüber gesprochen, wird den Rahmen jetzt sprengen.

00:25:27: Klar, nichts zu ins Detail, aber einfach mal so groß.

00:25:29: Viele

00:25:29: Indikationen auch anbieten, insbesondere auch in Richtung Bewegungsapparatthema.

00:25:36: Ähm, äh, Thema, äh, Atemwegserkrankungen und so weiter.

00:25:41: Also, was eben auch klassisch für die Insel ist, Haut und so weiter.

00:25:45: Aber, ähm, wir, und es, äh, ist etwas, äh, was wir eben auch neu denken, auch mit, mit Norbert zusammen, die Themen auch von hinten zu denken, dass ein Kunde, ein Gast, der zu uns kommt, eben auch eine bestimmte Nachhaltigkeit mit nach Hause bekommen.

00:26:02: Ähm, dass er dahingehend beraten wird, dass er... in weder über seinen Rentenversicherer oder über seine Krankenkasse auch Ansprüche besitzt, die er dann bedient bekommt.

00:26:12: Also wir haben ja auch Sozialhäuser hier auf der Insel Mutterkind, Vaterkindkoren, Mutter ohne Kindkoren und Vater ohne Kindkoren.

00:26:23: Und wir unterstützen hier im Rahmen ganz stark, dass wir Menschen helfen.

00:26:31: im Grunde aus ihrem Alltag, wo sie eine große psychosomatische Belastung haben oder eben auch eine Krankheit haben, in eine vernünftige Rehabilitation oder auch in eine vernünftige Präventionsmaßnahmen zu kommen und wirklich auch zu schauen.

00:26:49: Ähm, dass diese Menschen, die zu uns kommen, egal ob noch mal Zwischenanen oder nach Neu oder so,

00:26:55: oder in die anderen Heilbäder, genau, es sind ja ein paar mehr.

00:26:57: Auch

00:26:57: ein Haufen für sich mit nach Hause nehmen können.

00:26:59: Es geht auch darum, ein Lebenswandel umzukehren.

00:27:02: Es geht darum, dass Menschen auf Menschen treffen, die vielleicht die gleichen Sorgen, Krankheiten und Nöte haben.

00:27:09: Und ich glaube, das wird es heute sehr viel moderner denken.

00:27:13: Die Medizin hat auch ein sehr viel größeren Fortschritt gemacht.

00:27:17: Ich glaube, dass wir als Ambita auch in Corona gezeigt haben, dass wir also verlässlich sind.

00:27:25: Das ganze Thema Post-Covid ist ein Riesenthema.

00:27:30: Früher hat man im Heilbeder-Verband gar nicht darüber nachgedacht, dass es auch die Selbstzahler gibt, dass es die Eigenvorsorge gibt.

00:27:40: Das sind heute alles wichtige Themen geworden, weil in viele Koorte auch sagen, Egal, ob jetzt von der Kasse oder egal vom Rentenversicherer oder eben der Selbstzahler, also sie sind uns gleichermaßen gern gesehene Gäste und jeder muss seinen Platz und seinen Raum finden.

00:27:56: und das ermöglichen wir und das ist eben völlig anders, nicht bei allen, aber in unserem Niedersächsischen Halbwetterverband ist das so und dafür stehen wir und dafür stehen wir auch mit unseren Namen und Ich glaube, dass wir da gerade im Moment ohne uns selbst zu loben eine Menge richtig machen.

00:28:16: Und es wird auch auf uns geschaut.

00:28:18: Also, wir treffen immer noch auf verkrustete Strukturen.

00:28:22: Auch die Diskussionen im deutschen Heilbilderverband sind gar nicht so unähnlich, Ludger, wie vor zwanzig Jahren.

00:28:27: Da wundert man sich.

00:28:29: Zum Teil sind da sogar noch die gleichen Gesichter.

00:28:31: Ich wollte es ganz sagen, es hat ja Norbert schon gesagt, es hängt oft mit den Personen zusammen.

00:28:36: Ja, ich weiß, was mich die ganze Zeit so umtreibblutgeist ist.

00:28:39: Ich habe immer noch dieses Bild, diese Aussage von Norbert im Kopf, dass das die Grundvoraussetzung ist, die drei Kilometer durch den Bakt zwischen Anna See zu schwimmen, um überhaupt die Geschäftsführung da zu kriegen.

00:28:54: Ich frage mich die ganze Zeit, wie seine Vorgänger das geschafft haben und hinbekommen haben.

00:28:59: Aber das klären wir noch mal.

00:29:01: Das klären

00:29:01: wir, ich glaube, ich kann sagen,

00:29:03: das können wir

00:29:04: ja nicht von Laufnimm klären.

00:29:05: für die Öffentlichkeit.

00:29:06: Aber das schwirrt mir die ganze Zeit durch den Kopf und das klären wir noch.

00:29:10: Ja, genau.

00:29:10: Vielleicht

00:29:11: komme ich noch mal zu dir, Norbert.

00:29:12: Man kann ja sagen, das ist ja auch nicht böse gemeint, aber das deutsche Gesundheitswesen ist eines der aufwendigsten auf der Welt und auch anerkantermaßen, selbst von Gesundheitsministern anerkantermaßen, nicht unbedingt das Effektivste.

00:29:26: Welche Probleme verursacht das denn bei euch?

00:29:28: Und wie schafft ihr es da in dieser Gemengelage, sozusagen dann die Leistung und die PS auf die Straße zu bringen, die es braucht, um den Heidelverband auch ganz oben zu halten?

00:29:39: Ja, das sind ja mehrere Hebenen.

00:29:40: Ja, genau.

00:29:42: Einerseits geht es darum, dass wir den Heilbederverband auch verstehen als Organisation, die Mitglieder, denn ich bin ja nun mal vor meiner Ausbildung her, das, was ich zuletzt dann sozusagen, wo ich mich weiter qualifiziert habe, bin Diplomkaufmann und hab dort auch promoviert in diesem Bereich, im Bereich der Gesundheitsökonomie.

00:30:04: Von daher treibt mich das ja alleine schon vor meiner Ausbildung herum.

00:30:08: Und ich fand es auch schon bei der AUK mal wichtig, denn da gibt es auch viele, die dieser Lehre angehören, dass wir das Gesundheitswesen in Deutschland umorganisieren, weg vom Reparaturbetrieb, hin zur Prävention, hin zu gesunder Lebensführung oder so wie man es heute ja ausdrückt, longevity.

00:30:32: Althergebrachten Institutionen, Krankenkassen genauso wie den Heilbederverband dort wo man Einfluss hat immer wieder dieses Gedankengut zu implementieren finde ich ist eine meiner wichtigsten Aufgaben.

00:30:44: mit und über diesen Weg finde ich ist es auch gelungen und.

00:30:48: Das haben wir jetzt noch gar nicht angesprochen, aber dafür darf man hier an der Stelle ja auch Werbung machen.

00:30:53: Uns ist es gelungen, bevor wir die TALASSO-Beschreibung in den deutschen Begriffsbestimmungen implementiert hatten, haben wir parallel dazu mit den Krankenkassen in Niedersachsen Preise ausgehandelt für Leistungen, die es bis zu diesem Zeitpunkt zumindest als Leistung die Krankenkassen finanziert sind, gar nicht gab.

00:31:14: nämlich, dass mit den Heilmitteln, also mit den Heilmitteln, die am Meer zur Verfügung stehen, unter dem Oberbegriff TALASSO beispielsweise Therapien angeboten werden, an der Brandungszone, in der Brandungszone, mit Schlick, mit Meerwasser und letztendlich natürlich auch mit der salzhaltigen Luft, wo also dort Gruppen zusammengestellt werden und wo auch Eigentherapie im Baderhaus stattfinden kann, wo man sagen kann, dass man diese hervorragende Einrichtung, die ja auch vielfach prämiert ist, dass man dort quasi mit Verordnung des Baderarztes mehrfach hinein kann, um dort seine Eigentherapie, natürlich ist dort ein Therapeut in der Nähe, das ist auch in der Leistungsbeschreibung so vorgesehen, aber dass man quasi und die Krankenkassen haben, das damals so genannt, Naja also muss das denn sein dass dass wir hier schwimmen auf auf krankenschein machen das das kann auch wohl nicht sein.

00:32:15: aber wir haben mit mit dieser zielsetzung das wir gesagt haben also das sind wirklich präventionsleistungen und im rahmen der ambulanten.

00:32:25: Vorsorgeleistung, also das ist ja so das, was man früher als Kur gekannt hat, wo man also in einer Pension, in einem Hotel war, die Unterbringung selbst bezahlt hat und einen Zuschuss der Krankenkasse bekommen hat.

00:32:37: Das gibt es ja weiterhin, das ist eine Pflichtleistung und jeder, der in Bayern, in Bahnhürtenberg natürlich auch aus Wiedersachsen jetzt hier den Podcast hört, sei dazu aufgerufen, sich eine ambulante Vorsorgeleistung von seinem Hausarzt verschreiben zu lassen.

00:32:54: Man kann drei Wochen eine sehr schöne Zeit auf Norderney verbringen, sich dort behandeln lassen und sogar noch einen Zuschuss für die Unterkunft bekommen.

00:33:02: Und ich finde, das ist ein totaler Mehrwert und das ist halt ein Punkt, natürlich ein sehr kleines Element, aber wo es uns gelingt, den Reparaturbetrieb, Gesundheitswesen ein Stück weit wiederum in die Richtung zu bringen, dass es um Gesunderhaltung geht, um Vorsorge, Prävention.

00:33:20: Wenn ich das alles höre, ist es natürlich, wir sind ja noch nicht aus Gesundheitssystemen gekommen.

00:33:25: Welche, sag ich jetzt mal, Hindernisse gibt es denn seitens der deutschen Gesundheitswirtschaft?

00:33:30: Wie kann man sich als Heiber der Verbanden immer inzipieren und darüber hinaus trotzdem irgendwelche Angebote lossieren, die den Menschen auch im Bereich Prävention gut tun?

00:33:39: Ich glaube, dass man im Rahmen der damaligen Gesundheitsreform einfach einen Fehler gemacht hat, indem man also die Prävention vor allem auch die Prävention sehr stark runter reduziert hat und im Grunde versucht hat das Thema weg zu nivellieren.

00:34:03: Wir sehen heute mit den Erkenntnissen, die daraus resultieren, dass eben dann Vorsorge doch besser ist am Ende des Tages und Nachsorge bei Krankheit sowieso ein wichtiges Thema ist.

00:34:17: Und ich glaube, dass wir als Kurorte als klassische Kurorte auch durchaus in der Lage sind und wir gehören wirklich jetzt nicht zu den großen Kostenträgern von Krankenkassen und Rentenversicherungen.

00:34:32: sondern wir schaffen es, Menschen länger in ihrer Gesundheitserhaltung zu bringen.

00:34:39: und das teuerste und das wissen wir ja, als dann die Fall Pauschalen kamen, dann fing das große Operieren an.

00:34:48: Ja, genau.

00:34:48: Das ist wirklich gut operiert.

00:34:50: Gerade mein Lieblingsthema, Hüfte-Knie, auch etwas, wovon durchaus Batwischen an viele Jahre profitiert hat.

00:34:59: Aber ich glaube, wenn man heute mit Orthopäden spricht, müssen Sie zugeben, dass nicht jede Operation, die getätigt wurde, zum Zeitpunkt der Fallpauschalen auch tatsächlich notwendig war.

00:35:12: Also ich sehe da meinen Nachbarn auf einmal nach seiner Hüftoperation, die jungen Gott im Garten wieder rumspringen und ich liege zu Hause und habe Schmerzen und dann gehe ich zum Arzen und sage, das will ich auch, operiere mal und dann war das auch ein ziemlich leichtes.

00:35:31: Wir haben ja einen völlig anderen Ansatz, wenn es jetzt nicht um die Rehabeditation nach so einer Maßnahme geht, schon in der Vorsorge zu sagen, wir lassen es gar nicht erst so weit kommen.

00:35:42: Also durch gesunde Ernährung, durch eben auch Sport und medizinischer Begleitung dafür zu sorgen, dass man Im Grunde das Alternativ löst, also Thema Bandschreibenvorfall ist ja auch ein großes Operieren oder Alternativ.

00:35:58: und wir sind eher immer gerade was bei Prävention ist eher diejenigen die sagen, liebe Alternativ, die Operation muss das letzte Mittel sein und wenn die Operation dann stattfindet, dann sind wir auch wieder da.

00:36:13: Dann helfen wir, die Kosten zu minimieren, indem der Patient oder der Gast, sagen wir immer lieber, bei uns kommt und wir ihn wieder aufpeppeln, statt teuer im Krankenhaus in der Versorgung.

00:36:27: Und im Grunde sind wir sehr entlastentätig, auch kostentechnisch.

00:36:34: Also

00:36:35: Vorsorge, Nachsorge.

00:36:35: Für

00:36:36: das Gesundheitssystem entlastentätig.

00:36:38: Du

00:36:38: hast das hast du gerade gesagt und deswegen gehe ich jetzt nochmal auf Norbert.

00:36:40: Norbert, vielleicht zu dir nochmal.

00:36:42: Also gibt der regelmäßig auch Verhandlung mit Krankenkassen.

00:36:45: Das heißt, das muss ja immer wieder neu aufgesetzt werden.

00:36:48: Wie viel wird eigentlich gezahlt?

00:36:49: Wie hoch sind die Anteile, etc.

00:36:51: Wie stuer ist das?

00:36:53: Gehen die Ehren sozusagen nach ihren eigenen Zahlen, nach dem, was sie auf dem Konto haben, sage ich jetzt mal ganz platt?

00:36:59: Oder tatsächlich auch danach, was ihr denen sagt, was eigentlich sinnvoll ist?

00:37:04: Naja, bevor ich das beantworten, nochmal eben kurz den Gedanken von Willem weiterführen.

00:37:08: Wir können zwar ergänzen gerne, klar.

00:37:09: Denn

00:37:10: der Punkt, also... Warum eigentlich die Highbader und Kurorte oder warum es uns sehr gut gelingen kann, diese Position im Gesundheitswesen in der Zukunft auch weiter auszubauen, möchte ich nur an einem Beispiel festmachen.

00:37:24: Wir befinden uns in der größten Krankenhausreform, die wir in der Bundesrepublik Deutschland hatten.

00:37:33: In Niedersachsen, also Nordrhein-Westfalen, ist ja dort Vorreiter gewesen, dort sind bestimmte Elemente schon umgesetzt, aber auch Niedersachsen ist dort sehr nah dran und das hängt letztendlich daran.

00:37:44: Wir haben einen Gesundheits- und Sozialminister, Herrn Dr.

00:37:47: Philippi.

00:37:48: der sein Handwerk beherrscht, denn er ist selber Arzt und der hat auch im Krankenhaus gearbeitet, der weiß, wie es dort abläuft und er weiß auch, dass das nicht alles zum Wohle des Patienten ist, was da stattfindet und auf der anderen Seite die Ökonomisierung, die dort stattgefunden hat, zu Fehlentwicklungen geführt hat.

00:38:08: Ich sage aber auch ganz klar, ich bin ein Anhänger dort des Geregelten Marktmodells.

00:38:13: also gesolten aufpassen jetzt hier kein sozialistisches Gesundheitswesen zu schaffen.

00:38:19: zu welchen Ergebnissen das führt können wir auf der Welt auch an vielen Stellen letztendlich beobachten.

00:38:25: Aber nochmal zurück dadurch dass unser Gesundheitsminister eine hohe Wichtigkeit dort sieht.

00:38:31: nimmt er sein gesundheits- und sozialministerium mit und insbesondere auch die krankenkassen und dort die auka niedersachsen die nun mal vierzig prozent markanteil in niedersachsen auch hat.

00:38:43: das heißt die sind auch sehr interessiert daran dass die versorgung in ganz niedersachsen funktioniert aber.

00:38:50: Da stehen wir vor großen Veränderungen.

00:38:52: Wir haben acht Versorgungsregionen, in die wir eingeteilt sind.

00:38:55: Dort haben Gespräche mit den Beteiligten mehrfach stattgefunden.

00:38:58: Und auch dort sind wir auf einem guten Weg.

00:39:01: Wir fehlen noch ein paar Rahmenbedingungen aus Berlin, die ja jetzt ein Stück weit ins Stocken geraten sind.

00:39:06: Aber es wird dort weitergehen.

00:39:09: Und das bedeutet, dass jetzt auch das Beispiel, was wir jetzt gerade hatten, der Gelenkersatz wird hinterher den... Wenn sich heute ein Krankenhaus das zutraut, kann das Krankenhaus das machen.

00:39:21: Also wenn das Krankenhaus auf Norderney eine starke dermatologische Abteilung hat neben der Versorgung der Bevölkerung hier, dann könnten die hier auch Gelenkersatz machen.

00:39:31: Aber ich meine, jeder Einwohner von Norderney oder jeder Tourist, der hierher kommt und sich dann nebenher im Urlaub eine neue Hüfte einsetzen möchte, der wird sich gut überlegen.

00:39:43: ob er sich, ich meine, hier wird kein Augenarzt sein, deswegen sage ich mal Augenarzt, ob man sich von einem Augenarzt dann eine Hüfte einsetzen lässt.

00:39:51: Also diese Dinge werden in Zukunft in Niedersachsen anders geregelt sein.

00:39:55: Das sind ja die sogenannten Leistungsgruppen, die werden auf Krankenhäuser die bestimmte Fälle dann auch machen können.

00:40:03: Ich sage mal, das zählt dem Grunde nach.

00:40:06: Das gute alte Pareto-Prinzip.

00:40:08: Man wird dort zwanzig Prozent der Kliniken haben, die auch heute schon achtzig Prozent der OP's machen.

00:40:14: Und in diesen Zentren wird man diese Behandlung, die planbar ist und genauso bei anderen Krankheitsbildern, wird man das zusammenziehen.

00:40:23: Und ich glaube, dass das für uns als Patienten auch gut ist, wenn das so ist.

00:40:27: Die Dinge, die wohnortnah sein müssen, werden auch wohnortnah in der Zukunft geregelt werden.

00:40:33: So, und dann kommen wir ins Spiel.

00:40:35: Dadurch, dass die Kapazitäten in der Akutmedizin ganz anders aufgestellt sein werden, werden die Heilbäder und Kurorte eine andere Rolle in der Zukunft haben.

00:40:45: Das kann man so, denke ich, nennen wir es mal visionär, strategisch schon sehen.

00:40:50: Und da muss man sagen, sind wir in Niedersachsen in einer Vorreiterrolle.

00:40:56: Vielleicht ist das ein oder andere Bundesland uns ganz knapp auf den Fersen, aber in der Zusammenarbeit der Heibäder und Kurorte mit der Gesundheitswirtschaft, Politik und Minister sind wir wirklich ganz, ganz eng zusammen und mit über acht Millionen Einwohnern und großer Fläche sind wir ja auch nicht gerade klein.

00:41:14: Von daher kann das im Endeffekt vielleicht auch eine Vorlage sein für die Veränderung des Gesundheitswesens in ganz Deutschland.

00:41:22: Und wir versuchen das auch immer wieder bei den Kostenträgern, also bei den anderen Krankenkassen.

00:41:27: Oder auch, das darf man ja auch nicht vergessen, ein sehr wichtiger Player im Bereich der Heibäder und Kurorte ist ja die deutsche Rentenversicherung.

00:41:35: Denn die deutsche Rentenversicherung zahlt die Rehabitationsmaßnahmen für die Beschäftigten.

00:41:43: Und wenn man dann Rentner ist, ist die Krankenkasse dafür zuständig, also für Nichtbeschäftigte.

00:41:48: Von daher ist es ebenso wichtig, die medizinische Rehabilitation dort auch mit der deutschen Rentenversicherung letztendlich weiterzuentwickeln.

00:41:56: Und das sind so die Herausforderungen, aber auch die Chancen, die wir letztendlich haben.

00:42:01: weil wir mit diesen Playern dort zusammenarbeiten, das immer wieder zu implementieren, wieder immer unter der Überschrift weg vorm Reparaturbetrieb.

00:42:10: Merken denn die Menschen, wenn ihr da so unterwegs seid und euch da so engagiert, kriegen ihr das überhaupt mit, dass gerade der Heilbäderverband oder auch mit euch als Vorstand, dass ihr da immer wieder insistiert und auch sozusagen auch mal darauf hinweist, dass es auch anders gehen kann.

00:42:26: Ja, am Ende des Tages, am spätestens, wenn wir verhandelt haben und dort also für Bewegung geschaffen haben.

00:42:33: Natürlich ist es uns auch ein großes Anliegen, das intern an die Heilbäder dann auch weiter zu kommunizieren, dass das, was wir erreichen, dann im Grunde auch nicht nur zur Kenntnis genommen wird, sondern auch zur Umsetzung kommt.

00:42:48: Am Ende ist es dem Gast zum Vorteil, das muss man deutlich sagen.

00:42:54: Aber das wissen wir ja auch.

00:42:55: Viele Errungenschaften, die dann neu sind, werden dann auch schnell zu einem Selbstverständnis.

00:43:01: Aber auf der anderen Seite wird wirklich, so wie Norbert es sagt, auch auf uns geschaut.

00:43:06: Und ja, allein die Tatsache, dass wir er sprach es vorhin an als Beispiel neue Talassoanwendungen geschaffen haben, wo dann eben die Kassen auch sagten, müssen wir jetzt noch schwimmen im Meerwasser auf Kassenkosten machen.

00:43:26: Nein, müssen wir nicht.

00:43:27: Aber wir wissen, was das macht und wir wissen ja auch dadurch, dass wir unsere Heinmittel Ja, auch immer wieder einem Überprüfungsverfahren aussetzen, also die Qualität des Mehrwasser, die Qualität der Alge, die Qualität des Schlägs, also das wird wissenschaftlich überprüft.

00:43:48: Da gibt es Abhandlungen dazu, das ist ja nicht irgendein.

00:43:51: Zauberwerkzeug sondern das ist medizinisch wirklich begründet.

00:43:55: und denken wir selber mal aus hört sich ganz gut ankammer gut vermarkten sondern es hat ja auch Sinn und verstanden

00:44:00: ganz genau das irgendein welnes schnick schnack oder sonst was.

00:44:04: also eines müssen wir mal deutlich sagen also auch für jeden welnes gast also Wenn er das in einem Kurort tut, dann hat das auch immer eine medizinische Grundlage.

00:44:16: Also hier ist.

00:44:17: im Großen und Ganzen, muss man wirklich sagen, die Qualität für jemand, der sich was Gutes tun möchte, ob nur Selbstzahler oder Kassenpatient, der ist in einem Kurort immer noch gut aufgehoben.

00:44:31: Und das sagen auch alle Befragungen, der Kurort als solches.

00:44:37: Der mag ja in seiner Begrifflichkeit Schnee von gestern sein, aber jeder Mensch und das sagt ja auch dir.

00:44:45: Wir haben ja gerade das neue Jahr.

00:44:47: Na jeder wünscht dir ein gutes neues Jahr und Gesundheit.

00:44:51: Wenn du

00:44:52: Geburtstag hast.

00:44:53: Jeder wünscht dir vor allen Dingen Gesundheit und Gesundheit ist das größte Lebensbedürfnis eines jeden.

00:45:01: Und da ist er wirklich in einem Chorort, egal ob nur der Begriff angestaubt ist oder nicht, und ob man das jetzt Wellen ist, Talasso, oder Reha, oder Prävention nennt.

00:45:14: Jeder hat das Bedürfnis, etwas für sich umzuführen.

00:45:16: Geht immer um die Gesundheit, genau.

00:45:17: Und da ist man in einem Chorort nach wie vor sehr, sehr gut aufgehoben.

00:45:22: Vielleicht komme ich nochmal dazu.

00:45:23: Wir haben es ja schon ein paar Mal gehört, das Wort.

00:45:25: Für euch ist das selbstverständlich, aber Prädikatisierung.

00:45:27: Das hat natürlich auch etwas damit zu tun, dass ihr eine gewisse Leistung vorhalten müsst, die dann auch sozusagen immer wieder zertifiziert oder abgenommen wird.

00:45:35: Vielleicht kann man das ja auch noch mal den Zuhörenden einfach noch mal sagen.

00:45:38: Also was dazu gehört, also Thalassus ist das eine, es gibt ja viele verschiedene andere Fälle, da auch noch einmal, was bedeutet das für so Kurorte, dass diese Prädikalisierung regelmäßig stattfindet?

00:45:48: Was für ein Aufwand ist das?

00:45:51: Also der Aufwand ist riesengroß.

00:45:54: Deswegen gibt es ja hin und wieder auch Orte, die dann sagen, diese Investitionen wollen wir nicht mehr tätigen.

00:46:01: In Niedersachsen haben wir das beispielsweise ganz aktuell im Moment in Bad Gandersheim.

00:46:11: Sehen unsere Zukunft eher weniger im Gesundheitstourismus und auch nicht in der Gesundheitswirtschaft und vor allen Dingen nicht im Rahmen eines hochpredikalisierten Heilbades und Kurortes.

00:46:26: Denn wenn man sich diese Dinge dort einmal, also alleine die Bereiche in den Begriffsbestimmungen, wo das letztendlich geregelt ist, wo dann die Mietersächsische Co-Auto-Fordnungen ja auch darauf zugreift, wenn man sich die Kapitel da mal anguckt, was wir so machen müssen und das klang hier ja schon mal an.

00:46:42: Wir müssen gut achten zu unterschiedlichsten Themen vorlegen.

00:46:46: Einerseits geht es um Luftqualität, dann geht es um die... medizinisch, therapeutisch, behandlerische Qualität, also welche Edikationen werden dort eigentlich behandelt, was ist da vor Ort dafür da, wie werden diese Behandlungen organisiert, dann die gesamte Gesundheitsinfrastruktur, die da sein muss, dass man also Räume zur Begegnung haben muss, dass man klingt jetzt auch an die querten Lesesaal beispielsweise da noch haben muss, dass sie einen Kurpark pflegen müssen, wo dann die Kurgäste flanieren können, aber natürlich auch die gesundheitliche Wirkung.

00:47:23: Also es sind ja mehrere Dinge, die letztendlich auf Gesundheit Einfluss haben und von daher... ist dieser Aufwand schon riesengroß, dann geht es darum, welches Prädikat führst du?

00:47:36: und danach hast du dann auch bestimmte Bettenanzahlen beispielsweise in therapeutischen Einrichtungen vorzuhalten.

00:47:43: Du musst ein Kurmittelhaus haben, wo diese Heinmittel dann auch abgegeben werden können und das letztendlich in der Regel ganzjährig.

00:47:52: Also von daher sind die Voraussetzungen da schon wirklich riesengroß und von daher ist es ja wichtig.

00:47:59: Dass sich das auch refinanziert.

00:48:01: so und wenn man da mal drauf guckt, da gibt's zwei Säulen der Refinanzierung einerseits das was will er mir vorhin auch schon sagte, die Selbstzahler die das in Anspruch nehmen und die herkommen und wo nichts mit Sozialversicherungsträgern abgerechnet wird.

00:48:17: und dann gibt es die Schiene letztendlich, wo Sozialversicherungsträger also Krankenkassen oder Rentenversicherung bestimmte Programme bezahlen, was man beantragen kann und wenn man sich das anguckt.

00:48:28: Da muss man schon immer sehr, sehr gut verhandeln und vor Ort dann auch die entsprechende Anzahl an Patienten haben, damit man da zumindest, so will ich es hier immer sagen, die Nulllinie hinbekommt, dass man da nicht drauflegt, also in den vergangenen zwanzig Jahren.

00:48:44: ist insbesondere im Rahmen der ambulanten Vorsorgekur, die ja wieder Pflichtleistung geworden ist, da kann ich gar nicht aufhören, darauf immer wieder hinzuweisen, dass die Hausärzte das bitte schön verordnen.

00:48:55: Denn die haben ja den großen Vorteil, dass das nicht auf ihre Budgets letztendlich geht, wo sie dann möglicherweise irgendwelche Strafzahlungen leisten müssen an Krankenkassen.

00:49:04: Also dieser Bereich hat halt sehr abgenommen und das war von der Politik so gewollt.

00:49:10: Und dort muss es uns gemeinsam gelingen, den Turnaround hinzubekommen, damit sich diese Leistung auch für die Kurorte in Bezug auf diese Leistung dann letztendlich wieder errechnen.

00:49:21: Die Preise, die wir dort erreicht haben, sind gut.

00:49:24: Aber die Menge an Patienten könnte da deutlich mehr sein und daran arbeiten wir in Niedersachsen, aber auch auf der Bundesebene.

00:49:32: Die Patienten, die hier bei uns sind, kommen nicht alle aus Niedersachsen.

00:49:35: Und die Hausärzte in Hessen, NRW und so weiter müssen auch wissen, dass es das gibt und dass das wieder verordnet wird.

00:49:42: Ganz wichtig.

00:49:43: Kommen wir noch mal, viele Leute noch mal.

00:49:44: Wir sind jetzt schon fast durch.

00:49:45: Aber so, zwanzig, sechsundzwanzig gibt es von eurer Seite aus irgendwas von Deiner Willem oder auch von Deiner Norbert sowohl auf der einen Seite als Kurdirektoren, aber auch als Vorstandsmitglieder im Heilwäderverband.

00:49:55: Da gibt es schon irgendwelche Zäsuren oder Termine, wo man darauf hinarbeitet.

00:50:02: die wirklich dann vielleicht auch Einschnitte bringen können.

00:50:06: Ja, also ich würde gerne noch einen Punkt bei Norbert Ergänzen, weil das auch wichtig für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer nochmal ist.

00:50:14: Das ist ja der Anwender als solches, der mir begegnet, auch der unterzieht sich einem qualitativen Nachweis.

00:50:23: Das heißt also, wenn ich Kurort bin, habe ich da nicht irgendeinen Ich sage jetzt mal Anwender, der jetzt so eine sechs Wochen Wellness Ausbildung gemacht hat, sondern

00:50:34: die haben eine fundierte

00:50:36: Ausbildung.

00:50:36: Das müssen wir nachweisen als Koorte.

00:50:39: Das heißt also dieser Qualitätsnachweis im Dreiklang der Infrastrukturen, der ortsgebundenen Heimittel.

00:50:47: Aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das haben, also die Anwender, die direkt bei uns am Gast tätig sind.

00:50:55: Also das ist eben auch nochmal eine Qualitätssicherung, die die Chororte einfach vorhalten und wo sich jeder Gast darauf verlassen kann, dass er da jemanden stehen hat, der auch weiß,

00:51:06: was er tut.

00:51:08: Das war mir nochmal wichtig.

00:51:10: Ja, was soll ich sagen Norbert?

00:51:12: Wir sind gerade mitten in den Neuverhandlungen mit den Kassen.

00:51:15: Also das ist auch immer ein spannendes Thema.

00:51:19: Also die Welt wird teurer und natürlich wissen wir die Inflationsraten, Energiekosten.

00:51:27: Und das ist alles etwas, was mit dem wir auch natürlich uns auseinandersetzen müssen, steigende Personalkosten.

00:51:35: Und insofern müssen wir immer gut schauen, dass wir auch mit den Kassen gut verhandeln.

00:51:41: Das Thema steht bevor.

00:51:42: Ansonsten, was jetzt uns als Inseln im Küste betrifft, möchten wir natürlich die Prädikatisierung zum Talasso Heilbart weiter ausrollen.

00:51:53: Und Norbert Schwach ist ja schon an.

00:51:56: Wir müssen das Thema Prävention wieder in alte Blüte, aber zeitgeistig und neu definiert an die Frauen, an den Mann bringen, müssen hier auch die Badeärzte sensibilisieren.

00:52:11: Badeärzte auch so ein Thema, also wir brauchen nach wie vor Badeärzte, wenn einer zuhört und noch keiner ist.

00:52:20: Also herzlich willkommen.

00:52:22: Das war der Werbeblock, ja.

00:52:24: Da muss auch eine gute Zusammenarbeit zwischen Heilbederverband, den einzelnen Destinationen und den Ärzten vor Ort stattfinden.

00:52:32: Also wir haben hier auf Norderney gerade wieder frisch jemanden dazu gewinnen können.

00:52:37: Dafür sind wir sehr dankbar.

00:52:39: Darauf sind wir angewiesen, dass eben da auch das eine Rädchen ins nächste geht und du siehst und Norbert wird noch sicherlich was ergänzen können.

00:52:51: Die Tasche ist voll mit Ausgaben.

00:52:54: Genau.

00:52:54: Wollte ich gerade sagen, in sechsundzwanzig ist schon wieder durchgetakt, Herr Norbert.

00:52:59: Ja, das ist richtig.

00:53:00: Also wir haben unser Arbeitspensum, so will ich mal sagen, das Jahr zwanzig, sechsundzwanzig hat gerade angefangen.

00:53:09: Aber wir wissen ja, wie zwanzig, fünfundzwanzig war.

00:53:11: Ich finde, das war auch nur ein kurzes Jahr irgendwie.

00:53:15: Das wir jetzt schon wieder darüber sprechen, dass wir in zwanzig, sechsundzwanzig sind, absoluter Wahnsinn.

00:53:20: Also ich sehe da mehrere riesen Themen, einerseits die Verhandlungen, die wir mit den Kassen führen, aber ein Thema ist mir auch noch mal wichtig, das liegt mir sehr am Herzen, das Thema der Rehabilitation, die Rehabilitation in Deutschland und damit auch in Niedersachsen.

00:53:35: steht im Moment unter riesigem Druck.

00:53:38: Wir haben dort eine Veränderung der Pflegesetze sozusagen.

00:53:42: Und zwar, die Rehabilitation steht ja auf mehreren Säulen in Deutschland und der größte Rehabilitationsträger ist die deutsche Rentenversicherung.

00:53:50: Die deutsche Rentenversicherung war in den letzten zwanzig Jahren und auch in der sogenannten Kurkrise Ende der Neunziger als Seehofer, ja das SGB V verändert hat.

00:53:59: Da war die Rentenversicherung der Hort der Stabilität für die Rehabilitationskliniken.

00:54:04: Das ist jetzt ganz ganz anders.

00:54:06: Aufgrund des sogenannten Trio-Gesetzes musste ein neues Vergütungssystem gefunden werden.

00:54:15: Die Rentenversicherung hatte dort drei Jahre Zeit und was dort herausgekommen ist, ist ein totales Desaster.

00:54:20: Die Rentenversicherung haben keine Planungssicherheit.

00:54:24: Es ist eine Nullrunde verordnet worden, muss man sich mal vorstellen.

00:54:27: Bei den Krankenhäusern war der Aufschrei groß.

00:54:30: Und das Gesetz ist ja dann sogar in den Vermittlungsausschuss geraten, wie wir wissen.

00:54:36: Und erst zu Weihnachten hat man sich dann ja letztendlich dann geeinigt und konnte das dann weiter bearbeiten.

00:54:44: Da ging es aber nur darum, dass die den sogenannten Orientierungswert in der Zukunft oder zumindest für ein Jahr bekommen, um es für die Hörer hier ein Stück weit nachvollziehbar zu machen.

00:54:53: Die Grundlohn Summe betrug fünf Komma ein sieben Prozent der Orientierungswert zwei Komma neun acht.

00:54:59: Und die Krankenhäuser sollten nur eine Weiterentwicklung der Verbütung von zwei Komma neun acht bekommen.

00:55:05: So und jetzt mal zurück auf die Reakliniken.

00:55:07: die Reakliniken da steht die null.

00:55:09: also das was man früher das schalke Prinzip genannt hat muss stehen.

00:55:13: das sehen wir im moment bei den Pflegesetzen der Reakliniken und wir sollen sozusagen.

00:55:19: Und so geht es mir im moment in meinem Hauptjob auch ich fühle mich manchmal so wie.

00:55:24: David Copperfield, der jetzt hier gerade das weiße Kaninchen aus dem Zylinder zaubern muss, aber irgendwie vergessen hat das da vorher hinein zu tun.

00:55:32: und also uns muss es jetzt gedingen aus einer sozusagen null.

00:55:37: Weiterentwicklung unserer Pflegesetze, die steigenden Kosten im Bereich der Sachkosten, zum Beispiel auch unsere Patienten zu versorgen mit Nahrungsmitteln, dann sie wissen alle selber.

00:55:50: dass das immer nur aufwärts geht im Moment.

00:55:53: Und des Weiteren, die Beschäftigten haben natürlich einen Anspruch darauf, dass auch ihre Tarifgehälter weiterentwickelt werden.

00:55:59: Wir sind im Fachkräftemangel oder Arbeitskräftemangel.

00:56:02: Und das soll uns jetzt gelingen mit einer Mohlrunde.

00:56:05: Das heißt, das Jahr zwanzig, sechsundzwanzig muss unser Jahr auch sein, um die deutsche Rentenversicherung davon zu überzeugen, dass das so nicht geht und dass das anders gemacht werden muss.

00:56:16: Da stehen wir auch mit den Schwitzen, mit den Selbstverwaltungen und auch mit der Politik im Kontakt.

00:56:21: Und das auch schon Ende Jahrzehnt, also Ende letzten Jahres, als klar wurde, dass das in diese Richtung geht.

00:56:28: Also ansonsten verlieren wir Rehabilitationsplätze in Niedersachsen und das bedeutet Arbeitsplätze und das bedeutet hinterher letztendlich, dass Menschen nicht wieder in den Job kommen werden.

00:56:40: Denn dazu gibt es Studien.

00:56:42: Die neueste Studie aus dem letzten Jahr, also aus zwanzig, fünfundzwanzig, hat er beracht, dass wir jeden Euro, der dort eingesetzt wird, da kommen fünf Euro letztendlich wieder zurück.

00:56:54: Und das ist wirklich ein ganz großes Problem und das müssen wir letztendlich lösen.

00:57:00: Das steht oben auf der Agenda.

00:57:03: Die Frage ist natürlich, die sich dann hier stellt, wie lange wird so ein System, was wir uns jetzt aufgebaut haben, wofür ihr ja auch kämpft, wie lange das zum Beispiel denjenigen, die eine Kur brauchen oder eine Heilmittelversorgung, wie lange steht denen das in dem Umfang noch zur Verfügung?

00:57:17: Kann man da schon irgendwie die Tendenzen ausmachen?

00:57:20: Also wenn es nach mir geht, also... Kannst du mir ja die Frage stellen, was würde ich tun, wenn ich Gesundheitsminister wäre in Deutschland?

00:57:29: Mach mal einen auf Gesundheitsminister.

00:57:31: Ja,

00:57:31: genau.

00:57:32: Das kann ich dir sehr klar beantworten.

00:57:34: Da habe ich auch ein sehr klares Zukunftsbild.

00:57:36: Also meiner Meinung nach haben wir nicht zu wenig Geld im System, sondern dieses Geld wird einfach falsch verwendet.

00:57:44: Und wir haben auch kein Erkenntnisproblem.

00:57:46: Also unsere Kommission auf der Bundesebene, wo ja nur Professoren drin sitzen.

00:57:50: werden ja altbekannte Gutachten wieder herausholen.

00:57:54: Und ich hoffe, dass dann aber Entscheidungen auch mal gefällt werden, die dann umgesetzt werden.

00:57:59: So.

00:57:59: Und ich habe damals, als ich mit sechzehn Jahren meine Ausbildung begonnen habe, als so genanter Sozialversicherungsfach angestellt, das ist schon das erste Mal, und ich habe achtundachtzig gehört von dem Thema Über-, Unter- und Fehlversorgung.

00:58:12: Also das Thema gab es damals schon, aber wir müssen es jetzt umsetzen.

00:58:16: Und das, was ja wirklich zarte Flänzchen sozusagen sind, der Hoffnung Umsetzung beispielsweise der Krankenhausreform in Niedersachsen und in Deutschland.

00:58:28: Das bringt eine ganze Menge an Mitteln, die freigesetzt werden, die man dann letztendlich auch für andere Dinge einsetzen kann.

00:58:34: Oder nehmen wir, das steht jetzt noch auf keiner Agenda.

00:58:37: Doppelte Facharztschiene, die wir haben, das leistet sich so fast kein Land auf der Welt.

00:58:43: Trotzdem kriegt man da keine Termine.

00:58:45: Das schreit dem Grunde nach danach, dass es anders organisiert wird.

00:58:49: Oder letztendlich auch Preisbildung, Preisfindung bei Arzneimitteln, denn wir haben ja immer wieder das Thema.

00:58:55: dass wir teilweise für Arzneimittel mehr Geld ausgeben als für ärztliche Behandlung also für die Honorare aller Ärzte in Deutschland.

00:59:02: So das ist ein Riesenthema.

00:59:04: und auf der anderen Seite glaube ich muss es uns gelingen und da sind wir wieder beim Thema der Prävention das Prävention gestärkt wird.

00:59:11: Und das ist uns gelingt, dass insbesondere Menschen, die im Beruf sind, frühzeitig, wenn sie Zipper-Line haben, in die Prävention gehen und da gibt es auch ein tolles Programm, nennt sich beispielsweise R for Fit, für die Hörer, die hier dabei sind, einfach auf die Plattform der deutschen Rentenversicherung gehen.

00:59:29: Das einzige, was man zur Hand haben muss, ist seine Rentenversicherungsnummer, dann klickt man sich da kurz durch und innerhalb kürzester Zeit, ich sage mal, man braucht vielleicht zehn Minuten, kann man dann eine Maßnahme mitmachen, wo man dann in der Datenbank auch auswählen kann.

00:59:43: Wo will man hin?

00:59:45: Das läuft alles komplett digital und dann kann ich für eine Woche als Impuls in einen schönen Ort fahren.

00:59:51: Gibt es, glaube ich, auch auf Norderney.

00:59:53: Gibt es auf jeden Fall auch in der Zwischenahn bei uns.

00:59:55: Also wer zu uns kommt, gerne herkommen.

00:59:58: Fünf Tage wird man freigestellt von der Arbeit.

01:00:01: Alle Leistungen werden von der Rentenversicherung bezahlt.

01:00:03: Ist eine tolle Sache.

01:00:04: Danach gibt es dann... Weiterbehandlung per App, dann kommt man nach einem halben Jahr für zwei Tage nochmal wieder und ich denke, dass man dann eine ganze Menge gemacht hat, damit man dann auch fit ist.

01:00:12: Und hoffentlich weniger Krankheitstage dann auch hat, denn alle Unternehmen bauen ja darauf, dass die Mitarbeiter auch da sind und nicht fünf Prozent viel Quote, was ja auch wenig wäre.

01:00:24: Also schön wäre, wenn jeder verlässlich da ist, so wie verlässlich das Geld ja auch kommt.

01:00:28: Und natürlich

01:00:29: verlässlich gesund ist, weil das haben wir vorhin schon mal festgestellt, gesund ist das Wichtigste.

01:00:33: Wir machen jetzt mal einen Sack zu Willem.

01:00:36: Das Jahr fängt gerade an, bist du positiv gestimmt, dass das, was ihr jetzt vorhabt, das auch alles gut gelingen wird?

01:00:42: Ja, ich bin positiv gestimmt, vielleicht für unsere Zuhörerinnen und Zuhörern das Thema noch aus dem alten Jahr.

01:00:50: Der Insolvenz unseres Krankenhauses passt vielleicht gerade ganz gut noch dazu.

01:00:54: Das Thema passt es ja.

01:00:57: Was die Stadt Norderney jetzt Eigentümer des Krankenhauses ist, so dass es damit auch weitergehen wird.

01:01:05: In welcher Form ist natürlich jetzt zu sehen, für uns ist wichtig, eine Grundversorgung und eine Erstversorgung zu haben.

01:01:11: Und da muss man langfristig schauen, wie es dann darüber hinaus weitergeht.

01:01:18: muss dann geklärt werden, was der Insel gut tut und was absolut notwendig ist.

01:01:22: Aber ich persönlich bin erst mal froh für die Norderneyerinnen und Norderneyer, aber auch für unsere Gäste, die für die das natürlich auch wichtig ist, eine Grundversorgung hier zu haben.

01:01:34: Wir haben ja auch die Dialyse hier auf Norderney, auch für viele Gäste wichtig, die im Dialyse Patienten sind.

01:01:41: dass es weitergeht und eben die Grundversorgung weiterhin auch gewährleichtet ist.

01:01:46: Ansonsten schaue ich zuversichtlich ins Jahr, weil wenn alle nur Trübsalblasen hilft uns das ja nicht weiter, sage ich immer, dann freuen sich nur die anderen.

01:01:55: Also wir setzen unsere Energien lieber in die gute Vorbereitung.

01:02:02: Es winken wieder viele schöne Veranstaltungen.

01:02:04: Ah, zu kommen bei den nächsten Podcasts auf jeden Fall Loch, genau.

01:02:08: Wir haben ja beim letzten Mal, Ludger, das Jahr, fünfundzwanzig reflektiert.

01:02:12: Richtig.

01:02:13: Und haben ja auch festgestellt, mein Gott, es war ein kurzes Jahr, aber was ist alles passiert?

01:02:18: Ja, aber da kommt ja was so hinter.

01:02:19: Genauso ist es, was du schon sagst.

01:02:20: Genau, ich wöre dir,

01:02:22: das macht

01:02:23: ein Fingerschnep und dann werden wir hier widersitzen und unseren Zuhörern und Zuhörern... Schönes neues Jahr wünschen und werden dann wieder reflektieren, wie schnell es ist vergangen und was haben wir alles gemacht.

01:02:36: Aber wir schauen in die Zukunft und wir haben auf Norderney auch viel Grund, gut in die Zukunft zu schauen.

01:02:43: Die Gäste sind uns treu.

01:02:44: Sie kommen immer wieder.

01:02:46: Fühlen sich wohl hier.

01:02:47: und ganz ehrlich, wir haben und das wird Neubert auch bestätigen eigentlich einen tollen Job.

01:02:53: Wir gleiten Menschen.

01:02:55: in einer positiven Zeit ihres Lebens, egal, ob sie ein Reha-Patient sind, dann haben sie ja meistens das schlimmste schon überstanden Operation und es geht aufwärts.

01:03:06: Wir haben hier viele Wellness- und Gesundheitsgäste, denen wir helfen können und wir haben den Gast, der einfach Erholung und Zeit aus seinem Alltag sucht.

01:03:15: Und was gibt es, dankbarer als so ein Job zu haben, dankbarer als so ein Job zu haben und ein Teil dessen sein zu dürfen.

01:03:24: Und das weiß ich immer sehr zu schätzen.

01:03:25: Und ja, die Qualität hier auf der Insel zu leben, haben wir auch schon oft drüber besprochen.

01:03:32: Die sollte eine immer positiv stimmen.

01:03:35: Ja, Robert, ich komme noch vielleicht noch mal ganz kurz zu dir rüber.

01:03:37: Das Gleiche gilt natürlich auch über Zwischenal.

01:03:39: Ich habe gerade eine Sendung gesehen, hat man früher eigentlich mehr gearbeitet.

01:03:43: Und es gab so im Mittelalter, da gab es so dreißig bis vierzig Stunden, das redete sich sozusagen nach den Tageszeiten, weil er beim Dunkel so schlecht arbeiten konnte.

01:03:52: Aber hundert Jahre zurück, also während der industriellen Revolution, da gab es da sechs Tage Woche mit achtzig bis neunzig Wochen Stunden.

01:03:59: Also da sind wir heute in der ganze Ecke von weg.

01:04:01: Wir haben heute in der Regel sehr sieben, dreißig oder vierzig Stunden Woche und wir haben in die Möglichkeit, dass wir diese Reha-Maßnahmen in Anspruch nehmen können und auch Prävention machen können.

01:04:10: Vielleicht für dich nochmal ganz kurz dein Ausblick, nicht unbedingt aus bei Zwischen aller Sicht, das ist wahrscheinlich ähnlich wie auf Norderney, aber für dich persönlich.

01:04:19: Also für mich persönlich würde ich mich freuen, wenn ich mindestens genauso oft wie in zwei tausendfünfundzwanzigmal auf Norderney sein kann, entweder privat oder dienstlich.

01:04:29: Also ich habe zwanzigfünfundzwanzig wirklich mal wieder richtig häufig geschafft und das war auch eine tolle Auszeit für mich.

01:04:36: Mein einziger Urlaub, der wirklich fünf Tage dann umfasst hat, den habe ich auf Norderney verbracht im letzten Jahr.

01:04:42: während der Herbststürme und in einem ganz tollen Hotel.

01:04:46: Das war eine wirklich sehr, sehr schöne Zeit.

01:04:48: Mir und meiner Frau hat das wirklich sehr gefallen.

01:04:50: Also das wünsche ich mir für zwanzig, sechsundzwanzig privat, dass das mir das doch häufiger gelänge.

01:04:57: Und auf der anderen Seite, wenn ich da auf den Job gucke, dann ist bei der Kurbetriebsgesellschaften bei Zwischenahn so viel los.

01:05:05: Da brauche ich mich, also da brauche ich mir keine Sorgen machen, dass ich mich in irgendeiner Art und Weise langeweile.

01:05:11: Aber ich freue mich auch auf die Herausforderungen, die wir in Niedersachsen haben, denn es wird ja darum gehen mit dem Heilbeder-Verband.

01:05:17: Und ich glaube, das habe ich doch gar nicht angesprochen.

01:05:19: Also der Heilbeder-Verband hat ja über fünfzig Prozent der touristischen Übernachtungen in Niedersachsen werden von unserem Verband vertreten.

01:05:27: Und das heißt, eine Wertschöpfung von über sechs Milliarden Euro pro Jahr wird alleine in den Niedersächsischen Heilbeder- und Kurorten, sprich in unseren Mitgliedsorten gemacht.

01:05:37: Und wir wissen ja, im Koalitionsvertrag steht ja etwas von Leitökonomietourismus und diese Leitökonomie, die auch dort mit T geschrieben ist, nicht mit D, denn wir haben uns in der Vergangenheit eher mit D dort verortet.

01:05:54: Da sind wir jetzt dabei mit der Politik, mit der TMN, aber auch... letztendlich mit dem Wirtschaftsministerium, da jetzt wirklich mal eine Strategie, die auch immer weiterentwickelt wird, auf die Straße zu bekommen.

01:06:08: Und daran wollen wir natürlich mitarbeiten.

01:06:10: Und auf der Bundesebene geht es einerseits darum, bei den Krankenkassen und bei der Rentenversicherung immer wieder im richtigen Moment einzuhaken, denn die Kommission soll in diesem Jahr ja die Ergebnisse vorlegen, um dann ab im nächsten Jahr das umzusetzen.

01:06:27: Und da wird unser Input sehr, sehr wichtig sein.

01:06:30: und da ich ja dort im Ehrenamt ebenso.

01:06:34: in Berlin unterwegs bin, kann mir das gelingen.

01:06:37: Und ich hoffe, dass ich da dann auch den Rückenbind des Deutschen Heibe, der Verbandes mit dabei habe, wo wir im letzten Jahr, und zwar, das muss man sich mal vorstellen, wir haben am zweiundzwanzigsten Dezember in Kassel-Wildenshöhe zusammengesessen und haben sozusagen die ersten Flöcke eingeschlagen, denn dort soll eine wirklich schlagkräftige Bundesstruktur jetzt wieder entstehen, die komplett frei von diesen verkrusteten Strukturen ist, über die Willem ja vorhin schon berichtet hat, die ich so in dem Maße ja gar nicht mehr kennengelernt habe, weil ich es seit twenty-fünfzehn in dieser Branche bin.

01:07:11: Aber ich glaube, dass uns das mit denen, die dort inzwischen tätig sind und wo der Generationenwechsel stattgefunden hat, dass wir da wirklich jetzt eine wirklich starke Stimme in Berlin auch bekommen.

01:07:22: die wir im Bereich Rentenversicherung, Krankenversicherung, aber auch Tourismus, Wirtschaftsministerium dann platzieren können.

01:07:28: Und ich glaube, wir haben eine so gute Ausgangslage, wie wir es schon lange nicht mehr hatten.

01:07:33: Aber jetzt müssen wir dann die PS auf die Straße bringen.

01:07:36: Und ich weiß nicht, wie lange fährt man in der Formel eins, dreihundertsechzig Kilometer oder sowas in einem Rennen?

01:07:41: Also wir stehen gerade in der Startaufstellung und sind dort vielleicht auf, ja, vielleicht haben wir sogar die Poolposition.

01:07:48: und jetzt müssen wir es hinbekommen, dass Wie in Monaco es ja meistens dann so ist, wer da vorne steht, der hat das Rennen eigentlich schon gewonnen.

01:07:55: Aber man muss das auch noch fahren.

01:07:57: Ich kann euch allen nur die Daumen drücken und alles Gute dazu, denn das ist der Anfang des Jahres, da darf man sich noch ein bisschen was wünschen.

01:08:08: Also neben der guten Gesundheit natürlich auch gutes Gelingen für alle Themenbereiche, die ihr für die Menschen sozusagen auf die Beine stellt.

01:08:16: Und vielleicht kommt es ja dann bei den Zuhörenden auch an, dass da wirklich Menschen im Hintergrund agieren, damit eben genau das wohlbefinden, was auf einer Insel oder auch in Beizwischen oder in anderen Heilbädern, in Niedersachsen und Deutschland weit.

01:08:29: angeboten wird, dass es auch weiterhin an einer solchen Qualität angeboten werden kann.

01:08:33: Ich sage danke für diese heutige Ausgabe von HeynoDanei und wünsche Ihnen natürlich auch, kommen Sie gut ins neue Jahr, haben Sie viel Spaß und wie Willem vorhin schon sagte, nicht zu viel negativ denken, positiv denken hilft auch bei der Gesundheit.

01:08:48: Dankeschön.

01:08:49: HeynoDanei und danke an euch beide.

01:08:51: Ja, HeynoDanei auch von mir an alle Zuhörerinnen und Zuhörer.

01:08:56: Danke Norbert, dass du dabei warst.

01:08:57: Guck mal, einmal hast du jetzt schon geschafft dieses Jahr.

01:09:00: Das ging fix.

01:09:00: Das war jetzt schon das erste Mal.

01:09:02: Schön, dass du extra zur Insel gekommen bist.

01:09:05: Für die Februarausgabe darf ich eine Überraschung ankündigen, die wir natürlich Ludger noch nicht verraten.

01:09:11: Nein.

01:09:12: Nur so viel.

01:09:13: Also man glaubt nicht, dass so ein Mensch auch auf Norderney lebt.

01:09:20: Was könnte das sein?

01:09:21: Bis dahin.

01:09:22: Geht

01:09:23: Norderney.

01:09:24: Ciao.

01:09:24: Danke schön.

01:09:25: Tschüss.

01:09:27: Hey, Norderney.

01:09:29: Teen Talk mit Wilhelm Loth und Ludgar Abel.

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